Berichte von Fahrten

Wöflinge II in Hauset

An einem schönen Freitag gegen sechs Uhr wurde es in Hauset laut. Die Wölflingsgruppe II rückte an und nahm das Pfadfinderheim für ein Wochenende in Beschlag. Nachdem das Gepäckchaos beseitigt und die Zimmer bezogen waren, traf man sich zum Essen (es gab lecker Brote). Sobald es dunkel war, ging es auf zu einer gruseligen Nachtwanderung durch den Wald mit einem absolut geplanten Umweg über die Landstraße. Danach waren alle müde, allerdings nicht müde genug, denn am Samstagmorgen um unchristliche fünf Uhr früh trampelten schon einige munter ihren Leitern über den Köpfen rum. Als dann alle wach und fertig waren, wurde gemütlich gefrühstückt. Danach ging es für die Gruppe in den Wald, wo einige spannende Partien Fahnenklau gespielt wurden. Zurück im Haus hatte jeder Freizeit, um zu spielen oder Schlaf nachzuholen. Im Nachmittag hieß es dann raus in die Sonne, um Sem aus den Klauen einer bösartigen Spinne und dem noch bösartigeren Mirtan zu befreien. Dies gelang auch mit den vereinten Kräften der ganzen Gruppe. Danach blieben alle noch etwas in der Sonne, bis die Pizza zum Abendessen lockte. Am Abend wurde noch vor dem Kamin gesungen, danach konnte man sich entscheiden, ob man gemütlich vor dem Feuer blieb oder zu der tollen, von den Wölflingen veranstalteten, Party im ersten Stock ging. Am Sonntag ging es nach einem ausgedehnten Frühstück auf die Zimmer, um die Taschen zu packen. Nachdem alle mehr oder weniger ihre Sachen identifiziert und verstaut hatten, gab es noch Bockwürstchen mit Brot. Und dann standen auch schon die Eltern vor der Tür, um die Gruppe wieder nach Aachen zu fahren. Letzten Endes waren sich alle einig: Das Wochenende war super!
[Text: Erika Haase | Fotos: Christian Graf]
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Pfingstlager 2009 in Widdau: Fred Feuerstein-zurück in die Steinzeit

Wie jedes Jahr an Pfingsten veranstalteten die Eilendorfer Pfadfinder wieder ein Zeltlager, dass diesmal unter dem Motto „Fred Feuerstein- zurück in die Steinzeit“ stand. Diesmal fanden sich Samstagmittag 75 Kinder und Jugendliche zusammen und machten sich auf den Weg nach Widdau in der Nähe von Monschau. Dort angekommen ging es nach der Begrüßungsrunde erst mal ans Zeltaufbauen. Anschließend gab es bei bestem Wetter ein kleines Einleitungsspiel „Scout Activity“, dass den Teilnehmern den wirklich schönen Zeltplatz vorstellte und besonders den erstmals mitfahrenden Leuten die anderen im Stamm kennen lernen ließ. Nachdem die Kinder dann den Platz selbst in Augenschein nehmen konnten und den restlichen Nachmittag nach ihren Wünschen gestalten konnten, wurde abends in den Gruppen gekocht. Frisch gestärkt wurde dann bis zum Einbruch der Dunkelheit am Lagerfeuer gesungen, ehe es bei der Nachtwanderung richtig gruselig wurde. Der Sonntag begann dann früh mit einer Morgenrunde zur Aktivierung der Teilnehmer. Gegen Mittag starteten unsere „Schnitzelshops“, eine Mischung aus Workshops und Schnitzeljagd. Dort konnte man Pfeil und Bogen bauen, Stockbrot machen, Lernen wie man Feuer mit einem Feuerstein macht und und und. Im späten Nachmittag reiste dann Pfarrer Huben nebst Diakon Mertens an um mit uns einen Gottesdienst zu feiern, der von Teilen der Leiterrunde gestaltet wurde. Danach wurde traditionell zünftig gegrillt, bevor es zum Bunten Abend überging. Dabei bereitet jede Gruppe einen Programmpunkt vor. Von Sketchen über Quizspiele oder Wagenrennen war alles dabei. Anschließend ließ man den Abend bei Gitarre und Gesang ausklingen. Am Montag gab es zu Beginn die Morgenrunde, ehe es leider schon wieder an den Abbau ging. Da uns das Wetter, wie schon am ganzen Wochenende sehr gewogen war, konnten wir alle Zelte trocken einpacken. Zum Abschluss eines wirklich gelungenen Lagers spielten die Kinder noch eine Runde Fahnenklau, bevor es müde aber glücklich nach Hause ging.

[Text: Martin Kind | Fotos: Christian Graf, Erika Haase, Bernd Wolkenar]

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Leiterkongress – Runde 2 – wir waren dabei!

Am Samstag, 07. Februar fuhr das Team vom Leiterkongress Runde 1, also Martin und Bernd unterstützt von Christian und Anna ins Haus Sankt Georg in Wegberg zum Leiterkongress Runde 2.
Gegen 10.00 Uhr eröffnete unser Diözesanvorstand bestehend aus Sabine Klehr, Michael Teubner und  Johannes Quadflieg offiziell den Leiter- und Leiterinnenkongress 2009, wir wollten ja schließlich unsere weiblichen Leiter nicht vergessen ;)
Zu einer Ehrung kam es direkt im Anschluß, als sieben von 120 anwesenden Leiterinnen und Leiter, darunter auch Bernd und Christian, ihre Leiterausbildung vorläufig abschlossen und dafür die WBK-Ernennung samt Klötzchen erhielten.

Danach wurden wir in Gruppen eingeteilt um das “Scout-Activity”-Spiel im Haus Sankt Georg zu spielen. An den Stationen, die jeweils mit Referaten bzw. Arbeitskreisen besetzt waren, mussten unterschiedliche Aufgaben bewältigt werden. Beispielsweise Tabu spielen. Hört sich ja einfach an – wars aber nicht. Denn man musste beispielsweise gleichzeitg beim Erklären einen Schluck Wasser im Mund halten. Und damit es nicht langweilig wurde an den Stationen gabs natürlich auch noch andere kurzweilige Aufgaben.

Der Nachmittag war eher langweilig für uns. Dieser stand ganz im Zeichen des nahenden Großlagers 01Topf09, an dem wir aufgrund einer Leiterrunden[...]entscheidung nicht teilnehmen werden. In verschiedenen Workshops wurden unterschiedliche, teils stufenspezifische Aktionen geplant oder ein Teilnehmerheft mit wichtigen Infos zum Lager entwickelt.

Abends war es dann aber auch schon wieder vorbei mit der Langeweile. Um 18 Uhr gab es erstmal einen schönen Gottesdienst in der zu Wegberg gehörenden Kapelle.

Danach ging es mit Volldampf an das fleischhaltige Buffet. Und im Anschluss startete die größte Karnevalsfete, die das HSG jemals gesehen hatte. Man munkelte, dass sich dort selbst das rote Pferd umgedreht hat.

Nach einer kurzen Schlaf- und Erholungspause und selbstverständlich dem Frühstück ging es dann zurück nach Hause.

Aber damit waren trotzdem noch nicht alle pfadfinderischen Termine für dieses Wochenende abgedeckt. Am Abend stand noch die Stammesversammlung sowie der Infoabend für Schweden auf dem Programm …

Pfingstlager 2008 in Monschau-Dreistegen

Das Pfingstlager 2008 begann wie jedes andere Pfingstlager auch: Die Großen reisten bereits freitags an, bauten bereits einige Zelte auf und machten sich mit dem Platz vertraut. Trotz dieser Routine war doch etwas ungewöhnlich: Das Wetter. Auf normalen Pfingstlagern regnet und stürmt es, vor allem beim Zeltaufbau. In Dreistegen allerdings schien die Sonne von einem wolkenlosen blauen Himmel, abends blitzten die Sterne schelmisch zu uns herunter. Wir wussten noch nicht, dass sich dieser Zustand übers ganze Wochenende halten sollte.
Als am Samstag dann die Gruppenkinder den Platz stürmten, brannte wieder die Sonne und zu ihrem Leidwesen mussten sich die Kinder regelmäßig mit Sonnencreme einreiben und eine Kopfbedeckung tragen – wie uncool. Der Tag verging mit dem Aufbau der Zelte, einer Begrüßungsrunde und natürlich einer Wasserschlacht, bei der jeder, ob gewollt oder nicht, nass wurde. Wieder getrocknet, feuerten wir den Grill an und schlemmten genüsslich. Der Abschluss des Tages fand dann bei Gesang und Gelächter am Lagerfeuer statt.

Sonntags fand nach einem ausgiebigen Frühstück ein Großes Spiel statt, das in Kooperation mit den Pfadis aus Oberforstbach (den Vennfüsslern) geplant und durchgeführt wurde. Dazu wurden die Kinder aus den beiden Stämmen kräftig durchgemischt, in Gruppen eingeteilt und dann auf die Reise von Station zu Station geschickt. Dort waren verschiedene Aufgaben zu bewältigen, damit am Ende ein verdienter Sieger ermittelt werden konnte. Zwischendurch gab es auf Grund der Hitze natürlich immer wieder Zwangspausen, um für die nötige Flüssigkeit zu sorgen.
Zu jedem Pfingstlager gehört natürlich auch der Wortgottesdienst, den dieses Jahr Pfarrer Huben mit uns gefeiert hat. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für dieses Engagement.
Neben als diesen Terminen fanden Klein und Groß ausreichend Zeit, den magischen Anziehungskräften des Wassers nachzugeben und Staudämme zu bauen, sich gegenseitig nass zu machen oder einfach nur zu planschen. Schließlich hat es nicht geregnet, und irgendwie muss man ja nass werden.
Am Abend hat dann jede Gruppe für sich gekocht und gegessen, bevor man sich am Lagerfeuer zum Bunten Abend versammelte und im Anschluss daran zur Nachtwanderung, wieder gemeinsam mit den Vennfüsslern, aufbrach.

Montags konnten wir uns dann viel Zeit lassen, da wir die Abfahrtzeit um 2 Stunden nach hinten verschoben hatten. So konnten wir in aller Ruhe die Zelte abbauen, den Platz aufräumen und noch ein bisschen in der Sonne verweilen. Mit der Abschlussrunde und dem lustigen Spiel „Das-lag-hier-rum-wem-gehört-das?“ endete ein schönes Pfingstlager mit viel Sonne und Vergnügen.

Zum Schluss der Dank an alle, die vor, während und nach dem Pfingstlager mit angepackt und sich gekümmert haben.

Für die LR
Markus

Oh du wunderschöne Loreley!

Warum tun wir das eigentlich? Diese Frage haben sich die mutigen Fahrradfahrer wohl öfters gestellt auf dem Weg zur schmucken Loreley… aber der Reihe nach.
Für den Herbst 2008 (28.9. – 2.10) hat der E.V. eine kleine Fahrt zur Loreley angeboten die vom Stamm auch sehr gerne angenommen wurde, die Mitglieder des E.V. hatten wohl nicht so viel Lust – sind aber ja auch schon alt. Jedenfalls fand sich ein Team aus jungen dynamischen gedopten Fahrradfahrern zusammen um im Gegensatz zu den faulen Zugfahrern die Loreley mit reiner Muskelkraft zu besteigen. Freitag in der Frühe trafen sich unsere tapferen Fahrradfahrer um den Bulli einzuladen um danach munter gelaunt den ersten Kilometer in Angriff zu nehmen. Von Eilendorf über Stolberg, Eschweiler, Langerwehe, Düren, Nörvenich, Erftstadt nach Brühl geht der Prolog den alle Fahrer wunderbar überstehen. In Brühl wird das Team von netten Pfadfindern empfangen, die gnädigerweise ihre Villa zum übernachten überlassen. Schnell noch Bier und Fleisch in den geschundenen Körper und ab in die Heia. Am nächsten Tag geht’s dann gemütliche 121km am Rhein entlang, unterwegs kurze Pausen – auch Fahrradfahrer leben nicht nur vom eigenen Blut. Nach gut 9h unterwegs und dem Zielanstieg nach L’Alpe du Loreley freuen wir uns endlich die nassgeschwitzten Klamotten auszuwringen und uns auf die erstbeste Bank fallenzulassen. Sind wohl doch keine geborenen Rennfahrer. Zum Abendessen gibt es lecker Fleisch vom Grill, gut durch oder Roh, jeder wie er will. Dann ein bisschen Lagerfeuer, singen und so. Als der Tom dann um halb5 entnervt aufsteht um die letzten Gestalten daran zu erinnern, gefälligst den glockenhellen sopran zu bändigen kehrt auch endlich Ruhe ein… Sonntag gibt’s dann die erste und einzige Morgenrunde, man muss ja schließlich organisieren. Dank dem schönen Wetter wird der ganze Sonntag nichtstuend in der Sonne verbracht um am Abend leckere Spagetthi mit Zwiebel-Knoblauch-Tomatensoße zu essen. Montag fahren die Pfadis nach Rüdesheim um sich ein Foltermuseum anzugucken. Der Dienstag lädt dann wieder zum verweilen und nichts tun ein, so dass die meisten von uns auch gemütlich den Tag genießen.
Am Mittwoch geht es dann recht früh los, eine Greifvogelschau ruft. Die gesamte Besatzung macht sich gemütlich auf um die gefühlten 5km zum Herrn Oelbermann mit seinem Vogel Oddo zu genießen – ist ja immerhin der Rheinsteig. Wobei die komplette Besatzung übertrieben ist, schliesslich muss ja auch der Verpflegungsbulli irgendwo hin, ein perfekter Job für den Chillinstructor. Angekommen bei der Greifvogelschau geht’s auch flott los und wir werden alle Zeugen einer atemberaubenden Show nie gesehener Schönheit und Dressurkunst. Zurück auf dem Zeltplatz gibt es lecker essen und singsang mit der Gitarre.
Donnerstag steht dann die Heimreise an: Aufstehen, Zähne putzen, Kaffee und Zackzack die Zelte eingepackt. Dabei sind wir dann so flott, dass die lieben Zugfahrer einen Zug früher nach Hause nehmen können – ein Traum. Das war’s dann auch wieder mit der E.V. Herbstfahrt, vielleicht macht der E.V. ja noch mal so eine Fahrt, vielleicht fährt dann auch einer mit – geht ja schließlich auch wenn man alt ist.

[Text: Jochen Schroeder | Fotos: verschiedene]

[mygal=Herbstfahrt]