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Pfingstlager 2008 in Monschau-Dreistegen

Das Pfingstlager 2008 begann wie jedes andere Pfingstlager auch: Die Großen reisten bereits freitags an, bauten bereits einige Zelte auf und machten sich mit dem Platz vertraut. Trotz dieser Routine war doch etwas ungewöhnlich: Das Wetter. Auf normalen Pfingstlagern regnet und stürmt es, vor allem beim Zeltaufbau. In Dreistegen allerdings schien die Sonne von einem wolkenlosen blauen Himmel, abends blitzten die Sterne schelmisch zu uns herunter. Wir wussten noch nicht, dass sich dieser Zustand übers ganze Wochenende halten sollte.
Als am Samstag dann die Gruppenkinder den Platz stürmten, brannte wieder die Sonne und zu ihrem Leidwesen mussten sich die Kinder regelmäßig mit Sonnencreme einreiben und eine Kopfbedeckung tragen – wie uncool. Der Tag verging mit dem Aufbau der Zelte, einer Begrüßungsrunde und natürlich einer Wasserschlacht, bei der jeder, ob gewollt oder nicht, nass wurde. Wieder getrocknet, feuerten wir den Grill an und schlemmten genüsslich. Der Abschluss des Tages fand dann bei Gesang und Gelächter am Lagerfeuer statt.

Sonntags fand nach einem ausgiebigen Frühstück ein Großes Spiel statt, das in Kooperation mit den Pfadis aus Oberforstbach (den Vennfüsslern) geplant und durchgeführt wurde. Dazu wurden die Kinder aus den beiden Stämmen kräftig durchgemischt, in Gruppen eingeteilt und dann auf die Reise von Station zu Station geschickt. Dort waren verschiedene Aufgaben zu bewältigen, damit am Ende ein verdienter Sieger ermittelt werden konnte. Zwischendurch gab es auf Grund der Hitze natürlich immer wieder Zwangspausen, um für die nötige Flüssigkeit zu sorgen.
Zu jedem Pfingstlager gehört natürlich auch der Wortgottesdienst, den dieses Jahr Pfarrer Huben mit uns gefeiert hat. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für dieses Engagement.
Neben als diesen Terminen fanden Klein und Groß ausreichend Zeit, den magischen Anziehungskräften des Wassers nachzugeben und Staudämme zu bauen, sich gegenseitig nass zu machen oder einfach nur zu planschen. Schließlich hat es nicht geregnet, und irgendwie muss man ja nass werden.
Am Abend hat dann jede Gruppe für sich gekocht und gegessen, bevor man sich am Lagerfeuer zum Bunten Abend versammelte und im Anschluss daran zur Nachtwanderung, wieder gemeinsam mit den Vennfüsslern, aufbrach.

Montags konnten wir uns dann viel Zeit lassen, da wir die Abfahrtzeit um 2 Stunden nach hinten verschoben hatten. So konnten wir in aller Ruhe die Zelte abbauen, den Platz aufräumen und noch ein bisschen in der Sonne verweilen. Mit der Abschlussrunde und dem lustigen Spiel „Das-lag-hier-rum-wem-gehört-das?“ endete ein schönes Pfingstlager mit viel Sonne und Vergnügen.

Zum Schluss der Dank an alle, die vor, während und nach dem Pfingstlager mit angepackt und sich gekümmert haben.

Für die LR
Markus